| Affektive Störungen: |
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Affektive Störungen bezeichnen Störungen oder Beeinträchtigungen im Bereich der
Stimmung. Es müssen jedoch immer auch weitere Aspekte wie Antrieb, vegetative Vorgänge
und soziale Interaktion beachtet werden. Affekte können in die Richtungen Euphorie oder
Dysphorie beeinträchtigt sein, es gibt jedoch viele verschiedene Abstufungen und
Verlaufsformen. Hierzu zählen:
- Manische Episode (Hypomanie, mit oder ohne psychotischen Symptomen)
- Bipolare affektive Störung (Wechsel zwischen Manie und Depression in unterschiedlicher Ausprägung und Häufigkeit)
- Depressive Episode (in unterschiedlichen Schweregraden)
- Rezidivierende depressive Störung
- Anhaltende depressive Störung (Dysthymia, Zyklothymia)
Die Ursachen einer affektiven Störungen können multifaktoriell bedingt sein (z.B. in
Folge hormoneller Veränderungen, durch äußere Einwirkungen wie Gifte, als Nebenwirkung
von Medikamenten, durch neurologische Veränderungen, im Rahmen einer demenziellen Entwicklung,
durch psychogene Faktoren wie Trauer, Stress oder als Reaktion auf unbewältigte Konflikte).
Sie müssen vor jeder Behandlung genau abgeklärt werden.
Bei starken Ausprägungen von Depression (bis hin zu einem Gefühl der Gefühllosigkeit)
oder Manie (völliger Kontrollverlust) muss besonders darauf geachtet werden, ob das Leben der
Patienten in Gefahr ist. Hier wird in der Regel eine stationäre Behandlung erforderlich.
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