Klangmassage: Die Klangmassage oder auch Klangschalenmassage findet ihren Ursprung in der indischen Heilkunst. Die Wirkung von Klängen oder Musik auf den Menschen ist heute überall auf der Welt unumstritten.

In der Klangmassage werden Klangschalen auf den Körper aufgesetzt bzw. darüber gehalten und angeschlagen. Die dadurch erzeugten Schwingungen werden durch den Körper weiter getragen. Dies kann u. a. deshalb gut gelingen, da der Mensch zum größten Teil aus Wasser besteht. Die Schallwellen setzen die Körperzellen in Bewegung und massieren sie.

Ziel der Klangmassage ist ein Lösen von Verspannungen und Blockaden, Stressreduktion, sowie ein In-Ein-Klang-Kommen mit sich und der Umwelt.

Die entspannende und schmerzlindernde Wirkung von Klangschalenmassage hilft bei Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen, aber auch bei Unterleibsverkrampfungen und in allen Phasen der Geburtsarbeit. Fachkundig eingesetzt, kann sie in pädagogischen, heilkundlichen, therapeutischen und pflegerischen Bereichen angewendet werden, z. B. bei
  • Arbeit mit Kindern (z. B. bei AD(H)S, Lernschwäche, Konzentrationsschwierigkeiten)
  • Durchblutungsstörungen, Gelenkbeschwerden, Wirbelsäulenproblemen, Unfallfolgen, Schlaganfällen, Krebs, Verspannungen, Kopfschmerzen u. a.
  • Wahrnehmungsförderung, Steigerung der Konzentration, Entspannung
  • psychosomatischen Beschwerden
  • Unterstützung von der Behandlung von Tinnitus-Patienten
  • Behindertenarbeit
  • Logopädie
  • Alten- und Pflegearbeit
Klangmassage ist jedoch kein Ersatz für eine Behandlung bei einem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten. Auch wenn eine Klangmassage häufig erfolgreich ist, wo andere nichts bewirken können: ein verantwortungsvoller Klangmasseur behandelt den Klienten nicht, sondern begleitet ihn.