
| Manie: |
Die Manie zählt wie die Depression zu den affektiven Störungen, bildet jedoch den genauen Gegenpol.
Die Patienten sind euphorisch, überaktiv, unruhig, benötigen weniger Schlaf, reden ununterbrochen, sprudeln über vor
Ideen, sind (sexuell) enthemmt und distanzlos und geben oftmals enorme Summen an Geld aus. Sie fühlen sich großartig bis
hin zum Größenwahn, sind durch nichts zu stoppen und aufgrund eines herabgesetzten Angstgefühls selbstgefährdet,
da sie sich in riskante Situationen bringen können (rasant Auto fahren bis hin zum Glauben, fliegen zu können). Ist
die manische Phase vorbei, kommt die Ernüchterung, meist gefolgt von einer depressiven Phase. Die Betroffenen stehen vor
einem gewaltigen Scherbenhaufen, den sie während der Manie verursacht haben, z. B. Schulden, Zerstörung, Abbruch
sozialer Kontakte ... ).
Manische Phasen treten selten isoliert auf, sondern meist im Wechsel mit depressiven Phasen. Man spricht dann von einer "bipolaren affektiven Störung". |